Sagopalme

Gefährlich

Urteil

TÖDLICH — alle Teile sind giftig, besonders die Samen.

Wirkungsmechanismus: cycasin (liver failure)
Quelle: ASPCA · Verified 2026-06-12

Wenn Ihre Katze das gefressen hat

Katzen verbergen Symptome — handeln Sie sofort, anstatt abzuwarten. Selbst kleine Mengen bestimmter Substanzen können für eine Katze tödlich sein. Schnelles Handeln ist entscheidend.

  1. 1. Rufen Sie sofort Ihren Tierarzt an
  2. DE — Landesweite Notrufnummer: Giftnotruf München (Klinische Toxikologie) 089 19240 toxikologie.mri.tum.de(24/7, Deckt Vergiftungsfälle ab, berät aber primär medizinisch, nicht tierärztlich — zusätzlich sofort einen Tierarzt kontaktieren.)
  3. DE — Landesweite Notrufnummer: Giftnotruf Berlin (Charité) 030 19240 giftnotruf.charite.de Giftnotruf@charite.de(24/7)
  4. München (DE): Kleintierklinik der LMU München 089 2180-2650 vetmed.lmu.de
  5. Köln (DE): Tierklinik Köln-Süd 0221 474543911 koelner-tierklinik.de
  6. AT — Landesweite Notrufnummer: Vergiftungsinformationszentrale (VIZ) Wien 01 406 43 43 goeg.at viz@goeg.at(24/7, Berät auch bei Vergiftungen von Haustieren.)
  7. Wien (AT): Tierspital Wien (Vetmeduni) – Kleintiernotdienst +43 1 25077-5555 vetmeduni.ac.at
  8. CH — Landesweite Notrufnummer: Tox Info Suisse 145 toxinfo.ch(24/7, Kostenlose Auskunft, berät ausdrücklich auch bei Tiervergiftungen.)
  9. Zürich (CH): Universitäres Tierspital Zürich – Notfall 044 635 81 12 tierspital.uzh.ch

Geprüft am 2026-08-06

Urteil

Die Sagopalme (Cycas revoluta) ist für Katzen extrem giftig; die höchste Konzentration befindet sich in den Samen (Zapfen). Das toxische Cycasin verursacht Leberversagen und ZNS-Depression. Die Sterblichkeitsrate beträgt 25–75 %. Waschen oder Trocknen macht die Pflanze nicht sicher, und ein einziger Samen kann tödlich sein.

Zu beachtende Symptome

  • Erbrechen
  • Durchfall (kann blutig sein)
  • Schwarzer Stuhl
  • Zittern
  • Leberversagen
  • Krampfanfälle
  • Koma

Was tun

GIFTNOTFALL. Sofort Tierarzt oder die örtliche tierärztliche Notfallnummer (siehe Kontakte oben) aufsuchen. Aktivkohle, Stützpflege und engmaschige Leberüberwachung erforderlich. Frühzeitige Behandlung ist entscheidend.

Giftnotruf München (Klinische Toxikologie): 089 19240 toxikologie.mri.tum.de